Vom Winter in den Frühling – Besuch an der Partneruni in Gandia

Hallo liebe In-Hildesheim-Zurückgebliebenen,

nach einem langen, langen Reisetag bin ich nun in Gandía, dem Standort unserer Partneruni Universidad Politécnica de Valencia, angekommen und sitze in der Hotellobby, die zum Glück WLAN bietet.

Welch eine Umstellung! In Hildesheim und Hannover heute Morgen bestes Schmuddelwetter: schätzungsweise 3°C, Regen, wintergrau. Über Palma de Mallorca (wo ich rein theoretisch ja gleich eine weitere Partneruni hätte besuchen können) bin ich dann nach Valencia geflogen – wo mich 16° C und Sonne erwarteten. Da muss der Körper erst einmal mit klarkommen!

Die Estació del Norte von Valencia weckte Erinnerungen – vor etlichen Jahren begann hier mein erstes Auslandssemester, denn hier stieg ich in den Zug nach Castelló de la Plana, einer weiteren Partneruni. Diesmal nahm ich genau die entgegengesetzte Richtung und fuhr nach Gandia, das ziemlich genau eine Stunde von Valencia entfernt liegt. Nachdem mich die elektronische Sperre erst nicht aus dem Bahnhof lassen wollte (zum Glück nicht nur mich, sondern auch noch andere Reisende, so dass wir dann alle herausgelotst wurden), ging es mit dem – völlig überfüllten – Bus weiter zum Strand. Ich war zwar noch nicht in der Uni, das kommt morgen, aber die Lage wirkt erst einmal sehr gut, so direkt am Meer! :-)

Tja, was führt mich eigentlich hierher? Auch wir Mitarbeiterinnen vom AAA haben zum Glück dann und wann die Möglichkeit, unsere Partnerunis zu besuchen und uns so ein genaueres Bild zu machen, wo wir unsere Studierenden so hinschicken – und das ist sicherlich für alle Seiten nur förderlich! Der Anlass des Besuchs ist eine sogenannte “International Week”. Die Politécnica hat Kollegen aus der ganzen Welt eingeladen, eine Woche hierher zu kommen und sich auszutauschen. Die Dozenten und Verwaltungsmitarbeiter können sich so ein Bild von der Uni machen, neue Kooperationen knüpfen, Anregungen sammeln und über gemeinsame Probleme diskutieren und ihr Know-How austauschen, die Partneruni profitiert zudem noch in der Weise, dass sie ihren Studierenden auf einen Schlag eine Vielzahl an Ansprechpartnern von Partnerunis aus der ganzen Welt bietet: Am International Day (diesen Donnerstag) stellen wir alle mit Kurzvorträgen unsere Unis vor und beraten in einer Infobörse alle Interessierten und zukünftigen Incomings. Die Dozenten halten darüber hinaus Seminare zu speziellen Themen (Kurzzeitdozenturen).

Es dürfte also eine spannende Woche werden mit Kolleginnen und Kollegen aus bestimmt 15 Ländern, u.a. aus Mexiko, China, den USA und natürlich diversen europäischen Ländern. Mehr davon werde ich versuchen in den nächsten Tagen zu berichten, wenn die Zeit es zulässt. :-)

Bis dahin erst einmal adéu (schließlich sind wir hier auf valenzianisch-sprachigem Gebiet),

Marit

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